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Agentic Commerce: Wenn KI den Einkauf übernimmt

Agentic Commerce: Wenn KI den Einkauf übernimmt
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Picture of Eugen Schitik


Mit Instant Checkout in ChatGPT zeigt OpenAI, wohin sich der Onlinehandel bewegt: Künstliche Intelligenz übernimmt erstmals aktiv den Einkauf. Eine flächendeckende Integration steht noch am Anfang – doch die strukturellen Weichen sind gestellt.

Agentic Commerce steht für diese neue Handelslogik – automatisiert, datenbasiert und vernetzt. Jetzt ist der Moment, Systeme konsequent agent-ready auszurichten.

Wie autonome KI den Onlinehandel neu definiert

Bisher steuerten Menschen den Kaufprozess: suchen, vergleichen, entscheiden. Im Agentic Commerce übernehmen intelligente Systeme diese Schritte eigenständig. Sie recherchieren Produkte, bewerten Angebote und treffen Kaufentscheidungen im Auftrag ihrer Nutzer – gestützt auf definierte Ziele, Präferenzen und Rahmenbedingungen.

Was heute schon Realität ist

Erste Anwendungen zeigen, wohin sich der Handel entwickelt: KI-Systeme unterstützen Kaufentscheidungen direkt in Chats, Sprachassistenten oder internen Prozessen. Dabei steht weniger die technische Umsetzung im Vordergrund, sondern die veränderte Rolle von Systemen im Kaufprozess.

Damit diese Entwicklungen über einzelne Anwendungen hinaus skalieren können, braucht es gemeinsame technische Grundlagen. Neue Standards wie das Universal Commerce Protocol (UCP) adressieren genau diese Herausforderung.

Ein konkretes Beispiel:

Ein Nutzer definiert Budget, Lieferzeit und Produktkriterien – der Agent recherchiert passende Angebote, bewertet Alternativen und löst die Bestellung im Rahmen dieser Vorgaben eigenständig aus.

Agentic Commerce vs. klassischer Onlinehandel

Bereich
Klassischer Onlinehandel
Agentic Commerce
Kaufprozess
Nutzer wählt Produkte manuell aus
KI-Agent tätigt Einkäufe eigenständig nach Zielen
Entscheidungsgrundlage
auf Nutzerinteraktion basierend
auf Daten, Kontext und Vorgaben basierend
Personalisierung
Empfehlungen durch Filterlogik
Autonome Agenten handeln vorausschauend
Preisgestaltung
statisch oder manuell gepflegt
dynamisch, datengetrieben, ggf. KI-verhandelt
Kundenservice
reagiert auf Anfragen
handelt proaktiv und löst Anliegen automatisiert

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für KI-gestützten Handel ist

Agentic Commerce verändert die Architektur des digitalen Handels – von Datenstrukturen über Schnittstellen bis hin zu den Kanälen, auf denen Käufe entstehen. Damit KI-Systeme Produkte erkennen, bewerten und auswählen können, braucht es ein neues Zusammenspiel aus Technologie, Datenqualität und Prozessverständnis.

Plattformen und Shop-Systeme investieren bereits in agentenfähige Schnittstellen. Neue Vertriebspunkte entstehen nicht mehr ausschließlich im Onlineshop, sondern in KI-Interfaces und automatisierten Systemen. Wer hier strukturell vorbereitet ist, bleibt sichtbar.

Agentic Commerce als Effizienztreiber im B2B

Gerade im B2B-Handel liegt in Agentic Commerce enormes Potenzial: Preisabfragen, Nachbestellungen und Lieferkettenprozesse lassen sich KI-basiert automatisieren - für schnellere Abläufe, geringeren Aufwand und höhere Prozesssicherheit.

"Agentic Commerce ist nicht einfach eine neue Technologie – es ist der Übergang von reaktiven Shops zu selbstdenkenden Systemen."

Mitarbeiterfoto
Christian Burg
Geschäftsführer burgdigital GmbH

Zentrale Faktoren im Agentic Commerce

Basis für zukunftsfähige Commerce-Systeme

Damit KI-Systeme zuverlässig handeln können, müssen die zugrunde liegenden Systeme konsistent, offen und intelligent verknüpft sein. Eine robuste Daten- und Systemarchitektur ist die Voraussetzung, um Agentic Commerce überhaupt zu ermöglichen.

Ohne konsistente Datenstrukturen und offene Schnittstellen können KI-Agenten keine verlässlichen Entscheidungen treffen. Agentic Commerce beginnt daher nicht im Interface, sondern in der Systemarchitektur.

So entsteht eine Handelsinfrastruktur, die heutige Systeme stärkt und gleichzeitig offen für die nächste Evolutionsstufe im digitalen Vertrieb ist.

  1. Strukturierte Produktdaten: Einheitliche Attribute und Taxonomien machen Informationen maschinenlesbar und ermöglichen konsistente Entscheidungen auf Agentenebene.

  2. Offene Schnittstellen: API-basierte Systeme schaffen reibungslose Verbindungen zwischen Onlineshop, PIM, ERP und Payment – die Grundlage für automatisierte Transaktionen.

  3. Composable Commerce: Flexible, modulare Architekturen sichern Zukunftsfähigkeit und erleichtern die Integration neuer KI-Funktionen.

Wir machen Unternehmen fit für Agentic Commerce

burgdigital verbindet strategische Beratung mit technologischer Umsetzung. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Systeme strukturell auf KI-gestützte Einkaufsprozesse auszurichten – sicher, skalierbar und zukunftsfähig.

So entstehen Architekturen, die heute effizient arbeiten und morgen mit autonomen Agenten interoperabel sind.

Unsere drei Schwerpunkte

  1. Strategie – Potenziale erkennen und Geschäftsmodelle frühzeitig weiterentwickeln.

  2. Technologie – Systeme, Datenflüsse und Schnittstellen agent-ready aufstellen.

  3. Umsetzung – KI-Funktionen integrieren und Pilotprojekte strukturiert realisieren.

FAQ - Häufige Fragen zu Agentic Commerce

Was bedeutet Agentic Commerce?

Agentic Commerce beschreibt eine neue Form des Onlinehandels, bei der Künstliche Intelligenz selbstständig Produkte sucht, vergleicht und kauft. KI-Agenten übernehmen damit Teile oder den gesamten Kaufprozess im Auftrag des Nutzers oder eines Unternehmens.

Wie funktioniert Agentic Commerce in der Praxis?

KI-Systeme greifen auf strukturierte Produktdaten und Schnittstellen zu, analysieren Angebote und treffen Entscheidungen - basierend auf festgelegten Parametern wie Preis, Qualität oder Verfügbarkeit. Einkäufe können direkt über Chatbots, Sprachsysteme oder integrierte APIs ausgelöst werden.

Welche Vorteile bringt Agentic Commerce für Unternehmen?

Unternehmen profitieren von automatisierten Prozessen, geringeren Reibungsverlusten und höherer Conversion. Zudem können KI-Agenten 24/7 agieren und Kaufentscheidungen auf Basis konsistenter Daten treffen – ein Vorteil für Effizienz, Skalierbarkeit und Kundenbindung.

Wie können Händler Agentic Commerce integrieren?

Voraussetzung ist eine klare Datenstruktur, offene APIs und eine flexible Commerce-Architektur. Systeme wie Shopware 6 oder Shopify können mithilfe von Middleware und KI-Funktionen für Agentic-Commerce-Szenarien vorbereitet werden.

Welche Rolle spielt burgdigital bei der Umsetzung?

burgdigital unterstützt Unternehmen strategisch und technisch beim Einstieg in Agentic Commerce – von der Analyse bestehender Systeme über Schnittstellenentwicklung bis zur Integration KI-basierter Einkaufsprozesse.

Mit Agentic Commerce strukturell vorbereitet sein

Agentic Commerce verändert die Logik digitaler Handelsprozesse. Wer heute seine Systeme und Datenarchitektur vorbereitet, schafft die Grundlage für neue, KI-gestützte Vertriebskanäle. burgdigital begleitet Unternehmen dabei, diese Transformation strategisch und technologisch umzusetzen.