Google Insights: Performance von neuen gTLDs

Die Vielzahl neuer generischer TLDs zeigt auch direkte Auswirkungen auf die organischen Suchergebnisse von Google. Anhand von coffee.club, einer relativ neuen Website, lässt sich dies zeigen. Die Domain ist erst seit kurzem aktiv und listete bereits wenigen Tagen auf der ersten Suchergebnisseite von Google. Dies lässt den Schluss zu, dass Google verschiedene Attribute neuer generische TLDs analysiert, verarbeitet und veröffentlicht. 

Verschiedene alleinstellende Faktoren können sich hierbei positiv auf das Ranking auswirken:

  • preisliche Alleinstellung: bestimmte gTLDs werden für höhere Preise gehandelt (z.B. .luxury o.ä.) und versprechen dem Nutzer und Google durch diesen finanziellen Aufwand einen entsprechenden Mehrwert in Sachen Qualität
  • spezifische Alleinstellung: manche gTLDs sind an Bedingungen oder Voraussetzungen geknüpft, z.B. lassen sich lokale TLDs, wie .nyc, nur von dort ansässigen Personen oder Firmen beantragen. Ebenso sind manche TLDs branchengebunden: die Domain-Endung .archi ist beispielsweise nur für Architekten verfügbar
  • inhaltliche Alleinstellung: eine generische TLD wird zudem positiv bewertet, wenn sie den Themenbereich treffend beschreibt und den Nutzer somit auf suchrelevante Inhalte aufmerksam macht 

Generell lässt sich festhalten, dass, mit oder ohne Verwendung einer neuen gTLD, die gesamte Qualität einer Website immer noch entscheidend für das Ranking von Google ist. Die passende Kombination aus relevantem Content und beschreibender gTLD wird sich allein aus Usability-Sicht positiv auswirken. Die Wichtigkeit von Domain-Namen und -Endungen zeigt sich vor allem in der Nutzerakzeptanz,ablesbar insbesondere an der jeweiligen CTR einer Website.