E-Payment im Online-Handel

Betreiber von Onlineshops können mittlerweile aus einer großen Zahl an E-Payment-Alternativen auswählen. Dass Zahlungsverfahren einen entscheidenden Erfolgsfaktor im E-Commerce darstellen, zeigt eine aktuelle Studie des ECC Köln. Fast jeder siebte potenzielle Käufer bricht den Bestellvorgang ab, wenn die von ihm bevorzugte Bezahloption im Shop nicht verfügbar ist. Auf der anderen Seite zeigen sich Umsatzsteigerungen, wenn diese vorhanden sind.

Aus Sicht der Kunden sind der Bezahldienst PayPal und die Zahlung per Rechnung besonders beliebt (Statista 2014). Gerade bei letzterer trägt jedoch der Shopbetreiber das Risiko des Zahlungsausfalls oder muss mitunter lange auf den Zahlungseingang warten. Dieses Ausfallrisiko können verschiedene Inkasso- und Factoringdienstleister übernehmen. Ob diese Option in Betracht gezogen werden soll, muss im Einzelfall entschieden werden und bedarf vorheriger Prüfung.

Online-Händler bevorzugen die Bezahlung per Vorkasse, da die Ware erst verschickt wird, wenn das Geld vom Kunden überwiesen worden ist. Zum einen wird hierdurch das Risiko für den Verkäufer minimiert, zum anderen steigt aber auch die Gefahr des Kaufabbruchs seitens des Käufers.

Je nach Geschäftsmodell und Etablierung am Online-Markt muss ein individuelles E-Payment-Konzept erstellt werden, um das wirtschaftliche Risiko des Shopbetreibers zu regulieren und zugleich dem Kunden höchstmöglichen Bezahlkomfort zu bieten.